28 Jun 2014

WIE DU DEN GEIST JESU FÜHLEN KANNST

0 Comment

Der in dir ist stärker als der in der Welt … (1. Joh. 4,4)

Das mit dem Glauben und dem Fühlen wurde ich oft verkehrt gelehrt, von Leuten, die selber mit dem Fühlen ihre Probleme haben. Ich spüre den Geist, das Leben, das Wollen Jesu auch nicht emotional wie ich Trauer, Freude und Ärger spüre. Ich fühle den Geist, das Leben, das Wollen Jesu als Kraft, als Wärme, als Frieden, als Sprudeln im Herzen.

Das Leben Jesu fühlt sich sehr lebendig an – ist ja auch kein Wunder Das Weggehen des Geistes, die Abwesenheit von Leben (Tod) merke ich durch inneren Unfrieden, durch Krafteinbruch, es wird zäh, dunkel, es “zieht mir den Stecker aus der Dose”.

In Apg. 16,7 wollte Paulus mit seinen begleitern nach Mysien und Bithynien – der Geist Jesu erlaubte beides nicht: “Und der Geist Jesu wehrte ihnen” steht da. Wie macht er so etwas? Nicht mit dem Flammenschwert wie die Engel nach der Vertreibung aus dem Garten Eden. Er macht es IN UNS, er lässt uns spüren, dass er ab sofort nicht mehr dabei ist, wenn er nein sagt. Dazu muss man IHN allerdings überhaupt erst einmal spüren können.

Und darauf einzugehen, dem Leben in mir nachzufolgen, darauf kommt es an. Manchmal bin ich voreilig, spüre z.B. einen “Jagdinstinkt” um gegen religiöse Ansichten in Facebook vorzugehen. Dann haue ich daneben, und das Ergebnis ist: das Leben geht raus. Wenn ich im Leben bin, finde ich Worte des Lebens, mache dem anderen nichts schlecht, sondern gebe ihm etwas Neues hinzu … ein entscheidender Unterschied!

Regel Nr.1 ist für mich geworden: sofort stehenbleiben, wenn das Leben Jesu rausgeht. Nicht weiterwursteln. Nachspüren und den “Film” zurückspulen: wo und wie genau bin ich aus ihm, aus dem Leben rausgefallen. Dann umkehren, und an DER Stelle wieder in sein Leben, in seinen Strom neu einsteigen, an der ich herausgefallen bin. Ein anderes Wort dafür ist Buße.

Oft habe ich als erstes meine Geschwister um Vergebung zu bitten. Dann wird es schon mal heller (der Silberstreif am Horizont). Und dann herausspüren: geht es nach Mysien, nach Bithynien weiter, oder doch nach Troas?

Macht das irgendwie Sinn für euch? Bitte schreibt mir eure Erfahrung dazu! Das ist nämlich das Ziel bei den Intensivworkshops “Der ungezähmte Christ”: kompromisslos dem Leben Jesu in uns nachzufolgen.

Euer Günter

[top]